Galasitzung KG Helenabrunn 10.02.2023

Letzte Karnevalssitzung im Gemeindehaus der KG Helenabrunn

Es ist schön, dass die Narren so langsam doch auf Hochtouren wieder kommen und man liest so ein Plakat wie bei den Helenabrunnern sehr gerne, denn das gab es in dieser Session nicht oft, das ist einfach spitze.

Foto : Film & Fototeam – Viersen Joachim Müller


Es ist traurig, aber wahr, heute fand in Viersen für die Session 2022 / 2023 die letzte Karnevalssitzung im Evangelischen Gemeindehaus statt. Darum haben sie das Motto „Eine jeht noch“ letztmalig im Gemeindehaus. Die KG Helenabrunn hat sich viel vorgenommen für diesen Abend, die vom Sitzungspräsidenten Helmut Schatten geleitet wurde. Wie sagte Helmut zum Anfang, ja das ist das letzte mal, vorerst einmal, dass wir hier spielen dürfen. Es wäre aber sehr schade, wenn das Gemeindehaus vor die Hunde gehen würde.

Foto : Film & Fototeam – Viersen Joachim Müller


Es erfolgt der Einmarsch der Gesellschaft mit dem Verein De Üüle aus Dülken.Um den Abend in Schwung zu halten, hat man die Ehrengäste zuerst begrüßt. Willi Bouren
( CDU) der Ortsvorsteher von Alt Viersen, das Prinzenpaar aus Boisheim Uwe I. & Claudia I., Pfarrer Roland Klugmann und den Ehrenpräsidenten des Festausschuss Viersen Günter Weinfort.

Es wurde der Beisitzer des KLN Bernd Hohnstock zur Bühne gerufen, er wiederum ließ Tina Lafanconi nach oben bitten, denn sie wurde vom KLN Linker Niederrhein geehrt und bekam den KLN-Orden in Gold für 30 Jahre Mitglied bei der KG Helenabrunn aus den Händen von Bernd Hohnstock.

Foto : Film & Fototeam – Viersen Joachim Müller


Ein neuer Ehrensenator hatte die KG Helenabrunn an diesem Abend auch aufgenommen. Es wurde Andre Schiffer, der den Karneval liebt und auch fördert, er ist im Viersener Tambourkorps schon seit 49 Jahren Mitglied.

Foto : Film & Fototeam – Viersen Joachim Müller


Zu Ehren der geehrten tanzte die große Tanzgarde von De Üüle aus Dülken.

Foto : Film & Fototeam – Viersen Joachim Müller


Nach der Begrüßung und dem Tanz war ein hoher Besuch angesagt, denn es kam mit Lothar II. und Regina II. , Sie war an diesem Abend wegen Krankheit leider nicht anwesend, also kam der Prinz der Stadt Viersen alleine. Aber ganz alleine ist er ja nicht gekommen, denn im Gepäck hatte er die Prinzengarde, die Begleitung und den Festausschuss Viersener Karneval mit dem Präsidenten Frank Schiffers mitgebracht. Es wurden zum Volk im Saal ein paar nette Worte gesprochen, bevor die Prinzengarde der Stadt Viersen ihren Tanz vorführte.

Foto : Film & Fototeam – Viersen Joachim Müller


Auf, auf ging es zur ersten Programmnummer mit einem kölschen Löbe Axel Höfel. Ein Köbes serviert auf seine unverwechselbare Art. Dieser Köbes gehört dorthin, wo Sie bereits ein Bier trinken. Denn er serviert wahrscheinlich kein Kölsch im Glas, sondern seinen Alltag im Brauhaus und berichtet von dem Rest der Welt. Feine Sitten kann man von ihm nicht erwarten, aber einen offenen und unverkennbaren Humor. Anteilnahme und Witz werden so verpackt, dass Sie mit in die Welt des Köbes eintauchen. Seinen tollen Humor konnte man an diesem Abend feststellen.

Foto : Film & Fototeam – Viersen Joachim Müller


An dieser Stelle hätte jetzt der Gardetanz von der Heinsberger Garde stattgefunden, leider hatten sie am Nachmittag absagen müssen, da bei ihnen der Corona-Ausbruch wieder eingetreten ist.

Von den De Üüle kam dann das Solomariechen Klara auf die Bühne und zeigte ihren hervorragenden Tanz dem Publikum und bekam dafür einen großen Beifall.

Foto : Film & Fototeam – Viersen Joachim Müller


Jetzt kam Frau Antje aus Holland zum Gemeindehaus auf die Bühne, wie immer kommt sie mit zwei Tellern Käse in den Saal, an der Bühne angekommen erzählte sie ihre Karnevalistischen Witze. Warum guckst du so traurig, fragte die Freundin von ihr, ja mein Mann fährt in die Kur, aber dann musst du doch nicht traurig gucken, doch sagte Antje, sonst fährt er nicht.

Foto : Film & Fototeam – Viersen Joachim Müller


Nach diesem Vortrag folgte der Gesang mit der Sängerin Katharina Köppen, der geborenen Köln-Mühlheimerin. Als kleines Kind war sie im Dorf als das singende Mädchen bekannt. Nun gab es ein buntes Herzprogramm- Kölsch trifft Schlager des heutigen Abends.

Foto : Film & Fototeam – Viersen Joachim Müller


Weiter ging es mit Gesang, denn draußen wartet die Band Dröpkes aus Köln, die sieben Musiker Chris Holz, Uwe Schlienkamo, Lutz Wormuth, Michael Welters, Jo Schwarz, Michael Gleissner und Simon Heinen. Diese Band besteht sage und schreibe jetzt schon 25 plus 2 Jahre im Karneval. Das Programm setzt sich zusammen aus kölschen Liedern, Schlagern, aber auch aus Stücken des Rockbereichs. Mit ihren Eigenkompositionen „Et kütt wie et kütt“ und „Kumm Mädche danz“ gewannen sie zweimal die närrische Hitparade beim Radiosender 90.1. Sie brachten den Saal am Abend so richtig auf Hochtouren. Diese Band singt 100% live, wie man es an diesem Abend hören konnte.

Foto : Film & Fototeam – Viersen Joachim Müller


Es ging schlag auf schlag weiter im Programm, nun kam ein Künstler-Duo im Bereich der Travestie aus Niederkassel bei Bonn auf die Bühne. Ham und Egg alia Jörg Dilthey und Andreas Schmitz sind Deutschlands schrillste Beamte, denn nach Dienstschluss machen die zwei Männer sich fertig für ihre Auftritte. Weil sie Spaß haben, machen sie diese Show. Was diese zwei in ihren tollen Kostüme auf der Bühne dargeboten haben, das war einfach spitze.

Foto : Film & Fototeam – Viersen Joachim Müller


Es nahm kein Ende an diesem Abend, aber einmal muss halt doch Schluss sein und somit folgte das Finale mit den Kellerjungs, Trommler Frank „John“ Ernst, Gitarre Bernd Friedrichs, Bass Romald de Jong und Gitarre & Gesang Markus Keulen, so richtig Gas, wie man sehen konnte. Sie waren für eine halbe Stunde geplant und spielten eine Stunde, mit den Worten: „Jetzt reisen wir die Hütte hier ab.“ Das war ein Finale, wie man es sich nicht anders hätte vorstellen können.

Foto : Film & Fototeam – Viersen Joachim Müller

Die Begleitmusik an diesem Abend hatte Detlef Kremers.

Bericht : Joachim Müller

Fotos : www.fototeam-viersen.de. ( Brauchtum Karneval ) folgen noch.

 

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